Für Verbraucher
Für Unternehmen
Mi, 21.08.2019 - 08:45

Siba-News

85 Apps im Google Play Store enthalten Adware

Sicherheitsforscher haben 85 Apps im Google Play Store identifiziert, die Adware enthalten. Als Adware bezeichnet man Schadsoftware, die aufdringliche Werbeanzeigen schaltet um darüber Einnahmen zu generieren. Die betreffenden Apps wurden insgesamt rund acht Millionen Mal heruntergeladen und tarnen sich vorwiegend als Photo- und Spiele-Apps.

 

Bei infizierten Geräten tauchen diese Anzeigen an verschiedensten Stellen auf: In den Benachrichtigungen, auf dem Startbildschirm, auf dem Sperrbildschirm und über anderen Apps. Diese Anzeigen sind dabei nicht nur nervig, sondern können dazu führen, dass das Smartphone nicht mehr regulär genutzt werden kann - so kann man beispielsweise Anrufe nicht mehr annehmen, ohne die Anzeige zu klicken.

 

Damit Anwender nicht sofort erkennen, welche neue App für die Werbeanzeigen verantwortlich ist, gehen die Hersteller geschickt vor: Die Werbung wird nicht sofort nach der Installation geschaltet, sondern erst nach einiger Zeit. Darüber hinaus verstecken oder verschleiern viele dieser Apps ihre Verknüpfung auf dem Startbildschirm, um eine Deinstallation zu erschweren.

 

SiBa rät Nutzern bei der Installation von Apps, diese vorher sorgfältig zu prüfen: Welche Bewertungen hat die App im Store? Ist der Hersteller vertrauenswürdig? Welche Berechtigungen fordert die App ein und passen diese zur angepriesenen Funktionalität? Eine Liste der betreffenden Apps finden Sie in den Links unten – haben Sie eine davon installiert, sollte diese schnellstmöglich deinstalliert werden.

Weitere Sicherheitshinweise

BSI warnt vor gefälschten E-Mails mit angeblichem Steuerbescheid
Kriminelle lassen sich immer wieder neue Geschichten einfallen, um Empfänger dazu zu bringen, infizierte Anhänge oder Links in E-Mails zu öffnen: Mal ist es eine angebliche Mahnung, mal die drohende Schließung eines Kontos, mal wird behauptet, es gäbe ein kompromittierendes Video des Adressaten, mit dessen Veröffentlichung man droht. Dahinter steckt meist die gleiche Methode: Dem Empfänger Angst... Mehr...
Datenleck bei Adobe: 7,5 Millionen Konten betroffen
Sicherheitsforscher haben beim Hersteller Adobe ein Datenleck entdeckt: Kontoinformationen von mehr als 7,5 Millionen Kunden waren online für alle zugänglich. Der Datensatz enthielt glücklicherweise keine Passwörter oder Zahlungsinformationen und wurde von Adobe umgehend geschlossen. Dennoch kann der Vorfall sicherheitsrelevante Konsequenzen haben: Die vorliegenden Informationen wie E-Mail-... Mehr...
Ältere, kritische Sicherheitslücke bei Amazon Echo und Kindle behoben
Wie nun bekannt wurde, hatten Sicherheitsforscher vor rund einem Jahr eine kritische Schwachstelle bei Echo- und Kindle-Geräten von Amazon entdeckt: Die damals schon bekannte „KRACK“-Schwachstelle im WLAN-Protokoll WPA2 hat demnach damals auch ältere Amazon-Geräte akut gefährdet. Mithilfe dieser Schwachstelle können Angreifer den vollständigen Datenverkehr des Geräts auslesen und manipulieren... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen