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Bottom-Up: IT-Schutzkompetenzen nachgefragt

08.11.2018 - Drei Jahre nach Start des Projekts Bottom-Up sind heute Vertreter aus Wirtschaft, Politik und der Bildungspraxis zusammengekommen, um die Zukunft der Dualen Ausbildung für IT-Sicherheit im Mittelstand zu beleuchten.
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DsiN
V.l.n.r. Michael Assenmacher (DIHK), Jörg-Alexander Albrecht (DsiN-Mitglied Huawei), Dr. Michael Littger (DsiN-Geschäftsführer)

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte, bekräftigte zu Beginn der Konferenz die Relevanz von digitaler Befähigung durch die Duale Ausbildung für eine sichere Vernetzung von Betrieben. „Wir müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Weg in die digitale Transformation mitnehmen. Hier spielen Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen eine zentrale Rolle. Deshalb freue ich mich über die hohe Akzeptanz von Bottom-Up und aller anderen Initiativen, die auf eine frühzeitige Vermittlung von digitalen Kompetenzen setzen.“

Frank Fischer, Leiter der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, zeigte sich überzeugt, dass Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen das Fundament für digitale Kompetenzen in der Wirtschaft bilden: „Die große Akzeptanz durch über 300 Berufsschulen im Projekt Bottom-Up zeigt, dass Aufklärungsarbeit der richtige Wege für gelebte IT-Sicherheit im Mittelstand ist“, so Fischer.

Das Projekt Bottom-Up unterstützt bundesweit Berufsschulen zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für IT-Schutz und Sicherheit. Von insgesamt 2.000 Berufsschulen partizipieren seit 2016 rund 300 Schulen bundesweit mit insgesamt rund 500.000 Auszubildenden. 15 Prozent der Schulen sind darüber hinaus eine Partnerschaft mit dem Projekt eingegangen, in deren Rahmen kostenfreie Fortbildungen für Lehrkräfte ermöglicht werden. „Das Projekt zeigt das Interesse der Unternehmen an Auszubildenden, die beim Thema IT-Sicherheit über Kompetenzen verfügen. Auszubildende und Betriebe berichten über wirksam IT-Sicherheitseffekte nach Teilnahme an den Schulungen“, so Sascha Wilms, Bottom-Up Projektleiter bei Deutschland sicher im Netz.

Zum Dialogkongress Bottom-Up in Berlin präsentierte Wilms eine neue App zur Vermittlung von digitalem Grundwissen in der IT-Sicherheit. Die App Mission: IT-sicher orientiert sich an den Grundlagen des IT-Grundschutzes des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und gewinnt gerade Auszubildende über den spielerischen Ansatz eines Wissensquiz. „Auch für leitende Angestellte sowie Experten bietet die App einen Mehrwert. Hier zeigt sich insbesondere der Verweis auf konkrete Unterstützungsangebote in der Region und passende Initiativen als hilfreich“, betonte Wilms. Die App steht als kostenloser Download für iOS und Android zur Verfügung.

Das Angebot von Deutschland sicher im Netz wird von der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Projekts IT-Sicherheit im Ausbildungsbetrieb: Berufsschüler als Multiplikatoren – bundesweit! (ITSAB) gefördert. Es wird weiterhin mit Unterstützung der DsiN-Mitglieder Avira, Huawei und VdS Schadenverhütung ermöglicht. Bundesweit sind fast 1.000 Lehrkräfte und Bildungskräfte in das Projekt eingebunden. Interessierte Berufsschulen können sich auf dem Webportal registrieren und weitere Informationen beziehen: www.dsin-berufsschulen.de


MinR Frank Fischer (BMWi) auf dem Bottom-Up-Dialogkongress

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