BSI und DsiN im Dialog: Vertrauen und Verantwortung stärken

01.06.2017 - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und DsiN haben heute zu einem Arbeitsfrühstück in Berlin eingeladen. Unter dem Motto „Vertrauen und Verantwortung in der digitalen Gesellschaft“ sprachen sich die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Stärkung einer zielgruppengerechten Aufklärungsarbeit aus. Konkrete Lösungsangebote im Verbund mit BSI und DsiN standen im Mittelpunkt der Diskussion.

Hierzu erklärt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger: „DsiN arbeitet täglich daran, Menschen im privaten beruflichen Umfeld für ein sicheres Verhalten im Internet zu gewinnen. Basis dafür sind die zahlreichen zielgruppenfokussierten Projekte mit reichweitenstarken Partnern sowie Experten. Hier ist das BSI mit seinen Kompetenzen ein starker und wichtiger Partner. Das Ergebnis lässt sich an Erfolgen wie dem Sicherheitsbarometer, kurz SiBa, erkennen, die als App von mehr als 50.000 Onlinern geladen wurde.“

BSI-Präsident und DsiN-Beiratsmitglied Arne Schönbohm sagt: „Die Frage nach der Verteilung von Verantwortung in der Digitalisierung muss gestellt und gesellschaftlich diskutiert werden. Eine einzelne Gruppe – Verbraucher, Hersteller oder Politik – allein kann die Verantwortung nicht übernehmen. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde treiben wir deshalb den Austausch mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen voran. Die Bundesregierung hat sich in der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland zum Ziel gesetzt, digitale Kompetenz bei Anwendern zu fördern und digitaler Sorglosigkeit entgegenzuwirken. Darüber hinaus arbeiten wir mit starken Kooperationspartnern wie DsiN zusammen, denn nur mit einem kooperativen Ansatz können wir die Widerstandsfähigkeit Deutschlands gegen Cyber-Gefahren erhöhen.“

In der Diskussion wurde stets darauf verwiesen, dass digitale Aufklärungsarbeit als Baustein für IT-Sicherheit nicht unterschätzt werden dürfe. Dazu bedürfe es künftig aber zusätzlicher und professioneller Engagements. Bei vielen Verbrauchern bestünde noch eine Kluft zwischen vorhandenem Wissen und tatsächlichem Handeln für mehr IT-Sicherheit. Hier könne digitale Aufklärung ansetzen, um Verbrauchern das notwendige Sicherheitswissen zu vermitteln und zur Umsetzung des Wissens in konkretes Sicherheitsverhalten zu motivieren.

Als Reaktion auf die aktuellen Bedarfe baut Deutschland sicher im Netz derzeit sein Engagement für Bildungsangebote in Schulen aus: Im neuen Schuljahr 2017/18 wird das Projekt Digitale Bildung trifft Schule (DigiBitS) für 5. bis 8. Schulklassen an den Start gehen.

 
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