Für Verbraucher
Für Unternehmen
Fr, 19.07.2019 - 08:45

Siba-News

Bundesdatenschutzbeauftrager warnt vor FaceApp

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber warnt vor der Nutzung der aktuell sehr beliebten Anwendung FaceApp. Die App für Smartphones und Tablets bearbeitet mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Fotos nach und verfremdet diese mit Filtern. So kann sie beispielsweise simulieren, wie eine Person im Alter aussehen könnte.

 

Das Problem dabei: Die App hat sehr „schwammige Nutzungsbedingungen“, es ist unklar, wer genau hinter den russischen Entwicklern der App steht und die Bearbeitung der Bilder erfolgt nicht lokal auf dem eigenen Gerät, sondern auf Servern des Anbieters. Ulrich Kelber warnt deshalb davor, „dass wichtige persönliche Daten in die falschen Hände geraten könnten“.

 

SiBa rät bei der Nutzung von Apps grundsätzlich zu Vorsicht: Prüfen Sie sorgfältig, welche Berechtigungen eine App fordert, was mit Ihren Daten geschieht und ob hinter der Anwendung ein seriöser Anbieter steht. Installieren Sie Apps nicht unbedacht, nur weil sie von anderen auch genutzt warden.

Weitere Sicherheitshinweise

Android Sicherheitslücke gefährdet Handys von Google, Samsung und Huawei
Sicherheitsexperten warnen vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke, die verschiedene Android-Geräte betrifft. Der konkrete Fehler im Android-System ermöglicht es den Angreifern, dass Smartphone zu übernehmen, wenn die Nutzer zuvor eine schadhafte App installiert haben. Auch ein Angriff per Chome-Browser sei möglich. Laut Experten wurde die Lücke bereits genutzt. Konkret betroffen seien die... Mehr...
Betrüger nutzen Thomas Cook-Insolvenz für Phishing
Nach der Insolvenz des Touristikkonzerns Thomas Cook nutzen Betrüger die Verunsicherung von Kunden, um an sensible Daten zu gelangen. Hierfür verschicken Sie gefälschte E-Mails im Namen des Unternehmens an potenzielle Kunden mit dem Betreff „Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise“. Um diese Erstattung zu erhalten, werden die Empfänger aufgefordert, ein entsprechendes Formular auszufüllen... Mehr...
Datenlecks: Weltweit waren Millionen Datensätze von Patienten öffentlich einsehbar
Wie die Tagesschau auf der Grundlage eines Berichts von BR Recherche und ProPublica berichtet, waren aufgrund unzureichender Sicherheitsmaßnahmen weltweit rund zwei Millionen Datensätze zu Gesundheitsdaten von Patienten bis vor kurzem öffentlich einsehbar. In Deutschland sind mindestens 13.000 Patienten betroffen. Die Datensätze enthalten personenbezogene Daten wie Namen und Geburtsdaten und... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen