Für Verbraucher
Für Unternehmen
Do, 06.12.2018 - 11:00

Siba-News

Frage-und-Antwort-Plattform Quora.com gehackt

Die Plattform Quora, bei der man Fragen zu beliebigen Themen stellen kann, die dann von anderen Nutzern beantwortet werden, wurde Opfer eines Angriffs. Gestohlen wurden dabei die E-Mail-Adressen aller registrierten Nutzer sowie deren verschlüsselte Passwörter. Betroffen sind rund 100 Millionen Konten.

 

Quora hat alle betroffenen Nutzer per E-Mail über den Vorfall informiert. Obwohl die Passwörter nicht im Klartext entwendet wurden, hat Quora sicherheitshalber alle Nutzer von der Plattform abgemeldet und erzwingt bei der nächsten Anmeldung das Setzen eines neuen Passworts.

 

SiBa rät, jeden Online-Zugang mit einem eigenen, starken Passwort zu schützen: Wird ein Passwort für mehrere Zugänge verwendet, sind im Falle eines Hacks oder Datenlecks gleich alle Zugänge gefährdet. Darüber hinaus sollte bei Angeboten, die dies unterstützen, Zwei-Faktor-Authentifizierung als zusätzliche Schutzvorkehrung aktiviert werden.

Weitere Sicherheitshinweise

Millionen von Facebook-Zugangsdaten wurden im Klartext gespeichert
Facebook hat bekanntgegeben, dass bei einer internen Überprüfung festgestellt wurde, dass die Zugangsdaten von Millionen von Nutzern intern im Klartext gespeichert. So waren sie für bestimmte Facebook-Mitarbeiter einsehbar. Betroffen sind insbesondere Hunderte Millionen Nutzer von facebook Lite, aber auch reguläre Facebook-Nutzer und Instagram-Nutzer. Der Konzern will die Betroffenen über die... Mehr...
Phishing: Versandbestätigung für angebliche Porno-DVD-Bestellung
Phishing-Nachrichten haben in der Regel zwei Ziele: Die Empfänger sollen persönliche Daten preisgeben – beispielsweise über verlinkte, gefälschte Formulare im Netz – und/oder die Geräte der Empfänger sollen mit Schadsoftware infiziert werden, indem mitgesandte Anhänge oder Links geöffnet werden. Damit möglichst viele Empfänger Anhänge oder Links öffnen, nutzen die Angreifer hinter den Phishing... Mehr...
Unheimlicher Kettenbrief Momo verängstigt Kinder
Gruselige Kettenbriefe machen in sozialen Netzwerken immer wieder die Runde – derzeit warnt die Polizei insbesondere vor „Momo“: So heißt das Mädchen mit gruseligem Gesicht, dass angeblich vor ein paar Jahren bei einem Autounfall gestorben ist und jetzt Kindern beim Schlafen zusieht, wenn diese ihre Nachricht nicht an 15 Kontakte weiterleiten. Insbeondere das unheimliche Gesicht – im Original... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen