28.11.2014

40 Prozent der Onliner von Sicherheitsvorfällen betroffen

Gut 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland wurden in den vergangenen 12 Monaten Opfer jedenfalls eines sicherheitsrelevanten Vorfalls. Besonders häufig trifft es jüngere Nutzer zwischen 14 und 30 Jahren. Jeder zweite Onliner erhielt unerwünschte oder infizierte E-Mails, jeder Vierte gab an, von einem Computervirus  befallen worden zu sein.

„Jüngere Nutzer verzichten häufiger auf Schutzmaßnahmen, obwohl ihnen die Risiken der Internetnutzung bekannt sind“, erläutert Dr. Michael Littger, Geschäftsführer von Deutschland sicher im Netz (DsiN). Mit einem Indexwert von 44,2 Punkten bildet diese Gruppe der fatalistischen Nutzer das Schlusslicht im DsiN-Index 2014. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 60,2 Punkten. Knapp ein Viertel der fatalistischen Onliner geben an, keine Antivirenprogramme zu nutzen, 28 Prozent verzichten auf sichere Passwörter, 33 Prozent verwenden stets dieselben Passwörter. Privat sind fatalistische Nutzer bis zu 20 Wochenstunden im Netz; ihnen gehört jeder sechste Internetnutzer an.

Pressemitteilung

Wettbewerb My digitial World

DsiN-Index 2014 (zum Download)

 
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