22.11.2017

Goldener Internetpreis 2017: IT-Initiativen ausgezeichnet

„Der Goldene Internetpreis würdigt Initiativen, die älteren Menschen die digitalen Chancen praxisnah aufzeigen und Orientierung im sicheren Umgang mit dem Internet geben“, erklärte Dr. Thomas de Maizière, Schirmherr des Goldenen Internetpreises 2017.

„Der Preis zeigt, welche großartigen Initiativen und Hilfsangebote wir in Deutschland haben, um ältere Menschen für das Netz stark zu machen. Das freut mich – bitte machen Sie weiter so“, ermunterte der Bundesminister des Innern die Preisträger. Insgesamt sind für den Goldenen Internetpreis 120 Bewerbungen aus ganz Deutschland eingegangen. Eine Jury aus vorjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Partnerorganisationen wählte von fünfzehn Nominierten die Gewinnerprojekte aus.

Verliehen wurden Preise in drei Kategorien: In der Kategorie „Ältere unterstützen Ältere“ ehrt der Wettbewerb ein IT-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern für ältere Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, des Weiteren das Nachbarschaftsnetzwerk "Mein Dorf 55 plus" im Nassauer Land sowie eine Senioreninitiative des Märkischen Viertels in Berlin.

Die Preisträger in der Kategorie „Jung und Alt gemeinsam“ sind das Projekt „Handyführerschein“ an der Kurt-Tucholsky-Schule Flensburg, die Initiative Smartphone-/PC-Partnerschaften aus Herrenberg in Baden-Württemberg sowie eine Smart-Home Ausstellung im Oberen Fuldatal.

Hannover und Regensburg erhielten den Goldenen Internetpreis in der Kategorie „Kommunen für Ältere“ für ihre vorbildlichen digitalen Angebote. Mit dem Sonderpreis „Ideen wachsen“ unterstützt die Deutsche Telekom die Hamburger Initiative KULTURISTENHOCH2 langfristig durch inhaltliche Beratung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit.

Zum Wettbewerb aufgerufen haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) , der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. sowie die Initiative Wege aus der Einsamkeit e.V. mit Unterstützung der Unternehmen Google Deutschland, Deutschen Telekom und SAP.

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Bildnachweis: Dagmar Stratenschulte

 
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