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Gefälschte E-Mails verbreiten aktuell vermehrt Schadsoftware

Zum Jahresende haben Sicherheitsforscher einen Anstieg an sogenannten Phishing-Mails verzeichnet, mit deren Hilfe Angreifer versuchen, Schadsoftware zu verbreiten. So erhalten manche Empfänger beispielsweise Nachrichten, in denen ihr Telekommunikations-Anbieter angeblich behauptet, dass der Telefon-Anschluss gesperrt wird, weil eine Rechnung nicht bezahlt wurde. Der Inhalt der Mail ist dabei komplett gefälscht und die Nachricht stammt nicht vom vorgegebenen Absender. Im Text wird eine Frist von drei Tagen gesetzt - um den Empfänger unter Druck zu setzen - und auf die Rechnung im Anhang verwiesen. Öffnet man die mitgeschickte Datei, hat man jedoch womöglich eine böse Überraschung: Der Anhang ist mit Schadsoftware infiziert. Vor den meisten Viren und Trojanern schützen aktuelle Virenscanner - eine entsprechende Software sollte auf jedem Gerät installiert sein. Darüber hinaus sollten Empfänger bei verdächtigen Mails immer sorgfältig prüfen, ob sie echt ist. Gibt es Zweifel, sollten keine Anhänge oder Links geöffnet werden. Mit einem kurzen Anruf beim angeblichen Absender kann man darüber hinaus schnell klären, ob die Mail von ihm stammt und echt ist.

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