04.02.2015 | Sicherheitsrisiko: Erhöhtes Risiko

Adobe warnt vor kritischer Lücke in Flash Player

Google aktualisiert Chrome

Nachdem Adobe erst kürzlich zwei kritische Sicherheitslücken im Flash Player für Windows, Macintosh und Linux geschlossen hat, warnt der Hersteller in dieser Woche erneut vor einer kritischen Anfälligkeit in seinem Multimediaprogramm. Die Lücke, die auch die aktuellen Flash Player-Versionen 16.0.0.296 für Windows und Macintosh bzw. 11.2.202.440 für Linux betrifft, kann es einem Angreifer ermöglichen, einen Absturz zu verursachen oder die Kontrolle über das betroffene System zu erlangen. Da die Anfälligkeit bereits aktiv ausgenutzt werden soll und noch kein Sicherheitsupdate zur Verfügung steht, sollten Nutzer das Flash Player Plug-in in ihrem Webbrowser deaktivieren bzw. den Adobe Flash Player vorübergehend deinstallieren.

Google hat seinen Webbrowser Chrome für Windows, Mac und Linux aktualisiert. Da das Update auch sicherheitsrelevante Änderungen enthält, sollten Chrome-Nutzer zur neuen Version 40.0.2214.94 wechseln.

Apple hat neue Versionen seiner Betriebssysteme iOS und Mac OS X sowie das Security Update 2015-001 veröffentlicht. Mit iOS 8.1.3 werden mehrere Sicherheitslücken in dem mobilen Betriebssystem geschlossen, die es einem Angreifer unter anderem ermöglichen können, das betroffene Gerät zu entsperren. Für Nutzer des Betriebssystems Mac OS X für Desktopcomputer und Notebooks wartet die neue Version 10.10.2 mit zahlreichen Sicherheitsupdates auf. Die damit geschlossenen Lecks können unter anderem die Ausführung von beliebigem Code auf dem betroffenen System ermöglichen. Nutzer von Macintosh-Computern oder iOS-Geräten wie iPhones, iPods oder iPads sollten daher möglichst umgehend auf die aktuellste Version aktualisieren bzw. das Security Update 2015-001 einspielen.

Neben den beschriebenen Betriebssystemupdates hat Apple auch neue Versionen seines Browsers Safari bereitgestellt. Damit werden Schwachstellen geschlossen, die es einem Angreifer unter anderem ermöglichen können, den Browser über manipulierte Websites zum Absturz zu bringen oder Schadcode einzuschleusen. Safari-Nutzer können die geeigneten Versionen – Safari 8.0.3 für OS X 10.10, Safari 7.1.3 für OS X 10.9.5 oder Safari 6.2.3 für OS X 10.8.5 – über den Mac-App-Store beziehen.

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