Datenklau bei Privatverkäufen im Netz
Montag, 30.April 2018

Über verschiedene Kleinanzeigenportale, aber auch über soziale Netzwerke kaufen und verkaufen viele Nutzer alte Sachen, die sie nicht mehr brauchen. Doch nicht jeder potenzielle Käufer ist vertrauenswürdig – auf allen Plattformen sind auch Betrüger unterwegs.

Während es manche Maschen auf das Geld der Verkäufer abgesehen haben (siehe die unten verlinkte SiBa-Meldung vom Dezember 2017), geht es anderen Betrügern um deren persönliche Daten: Sie kontaktieren Verkäufer und täuschen Interesse an der Ware vor. Vor einer Überweisung des Kaufbetrags bitten sie jedoch um die Zusendung eines Fotos des Personalausweises.

Begründet wird dies damit, dass man schon selbst angeblich Opfer von Betrügern geworden sei und man sich deshalb vergewissern möchte, dass der Verkäufer seriös ist. Kommt der Verkäufer der Bitte nach, landen die persönlichen Daten jedoch bei Händlern, die diese weiter verkaufen. Das Geld wird natürlich nie überwiesen.

SiBa rät, bei ungewöhnlichen Anfragen auf Kleinanzeigen besonders vorsichtig zu sein: Verschicken Sie nicht leichtsinnig persönliche Daten, lassen Sie sich auf keine unseriösen Geschäfte ein und versuchen Sie, so viele Verkäufe wie möglich persönlich abzuhandeln. Sollten Sie Opfer eines Betrugs werden, kontaktieren Sie umgehend die Polizei.