30.09.2015 | Sicherheitsrisiko: Normales Risiko

Google patcht Chrome

Adobe schließt kritische Lücken in Flash Player

Google hat Sicherheitsupdates für seinen Webbrowser Chrome für Windows, Mac und Linux veröffentlicht. Die beiden mit der aktualisierten Version geschlossenen Lücken gelten zwar nicht als kritisch; ein möglicher Angreifer könnte eine davon jedoch ausnutzen, um vertrauliche Informationen auf dem betroffenen System auszuspähen. Chrome-Nutzern wird daher ein rasches Update auf die aktuelle Version 45.0.2454.101 empfohlen.

Adobe hat am 21. September den Flash Player für Windows, Macintosh und Linux aktualisiert. Mit dem Update werden insgesamt 23 Schwachstellen geschlossen. Darunter befinden sich auch als kritisch eingestufte Sicherheitslücken, die es einem potenziellen Angreifer ermöglichen könnten, die Kontrolle über das betroffene System zu erlangen. Nutzer sollten möglichst umgehend die aktuelle Version 19.0.0.185 für Windows und Macintosh bzw. 11.2.202.521 für Linux beziehen.

Die Mozilla Foundation hat den Open Source-Webbrowser Firefox in der neuen Version 41 für Windows, Mac OS X und Linux veröffentlicht. Die enthaltenen Sicherheitsupdates schließen insgesamt 19 Anfälligkeiten, von denen vier als kritisch eingestuft werden. Ein potenzieller Angreifer könnte diese ausnutzen, um Systemabstürze herbeizuführen oder schädlichen Code auf dem betroffenen System auszuführen. Firefox-Nutzer sollten daher rasch zur aktuellen Version wechseln.

Nutzer des Multimedia-Verwaltungsprogramms iTunes unter Windows 7, 8 oder 10 sind derzeit durch zahlreiche Sicherheitslücken gefährdet. Potentielle Angreifer können diese ausnutzen, um den betroffenen Computer beim Browsen im iTunes Store zu manipulieren, iTunes zum Absturz zu bringen oder beliebige Anweisungen auf dem Rechner auszuführen. iTunes-Nutzer sollten daher rasch die neue Version iTunes 12.3 beziehen, mit der insgesamt 66 Lecks gestopft werden.

Apple hat die Version 9 des mobilen Betriebssystems iOS veröffentlicht. Mit iOS 9 werden insgesamt 100 zum schwerwiegende Schwachstellen in der Vorgängerversion geschlossen. Diese können es einem Angreifer aus dem Internet ermöglichen, sensible Daten auszuspähen, das Gerät zu blockieren oder beliebige Programme auszuführen. Nutzer von iOS-Geräten wie iPhones, iPods oder iPads sollten ihr Betriebssystem daher möglichst zeitnah aktualisieren.

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