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Parlamentarischer Lunch zum DsiN-Sicherheitsindex 2018

19.06.2018 – Am Freitag lud der DsiN-Vorstandsvorsitzende Abgeordnete des Deutschen Bundestags zum Dialog über den DsiN-Sicherheitsindex 2018 und Handlungsbedarfe für digitale Sicherheit ein.
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(c) DsiN

Anlässlich der Veröffentlichung des DsiN-Sicherheitsindex 2018 zur digitalen Sicherheitslage der Verbraucher lud der DsiN-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Kremer gemeinsam mit dem Studienpartner Kantar TNS am vergangenen Freitag Vertreterinnen und Vertreter des Bundestags zum Gespräch über digitale Bedarfe in der Aufklärungsarbeit ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen aktuelle Handlungsbedarfe sowie Strategien zur Vermittlung von Digital- und Schutzkompetenzen durch Verbraucherbildungsmaßnahmen.

Als neuer Schwerpunkt in der Aufklärungsarbeit seien dabei konkrete Orientierungshilfen zentral, um einem digitalen Vertrauensverlust vorzubeugen, so Dr. Kremer. Der Zulauf zu Angeboten wie der Digitalen Nachbarschaft für ehrenamtlich Aktive oder DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8 dienten hier als gute Beispiele. Zudem seien Aufklärungsstandards notwendig, um ein gemeinsames Handeln mit arbeitsteiligen, klar definierten Aufgaben zu ermöglichen.

Im Dialog wurde deutlich, dass Sicherheit und Vertrauen im Netz nur möglich sind, wenn Bürger aller Altersgruppen angesprochen und miteinbezogen werden. Der DsiN-Vorstandsvorsitzende betonte, Kompetenzvermittlung spiele demnach von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter eine wichtige Rolle. Auch stellten für Verbraucher leicht nutzbare Verschlüsselungstechnologien, der Umgang mit Sicherheitslücken in digitalen Anwendungen und Systemen, Entwicklungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz oder Phänomene wie das Cybermobbing die digitale Aufklärung und auch die Politik vor immer neue Herausforderungen. 

Wie der DsiN-Sicherheitsindex zeigt, wächst die Kluft zur IT-Sicherheitslage zwischen unterschiedlichen Verbrauchertypen weiter. Während die Gruppe der souveränen Nutzer mit Werten zwischen 68,5 Punkten und 71,7 inzwischen gut abschneidet, liegen über die Hälfte aller Onliner deutlich darunter: Fatalisten landen mit 50,8 Punkten nur geringfügig über dem kritischen Schwellenwert von 50 Indexpunkten. Außenstehende drohen mit 45,3 Punkten (2017: 49,4 Punkte) abgehängt zu werden. Auch Gutgläubige sind mit 57,6 Punkten gefährdet.

Verbraucher fühlen sich demnach im digitalen Raum insgesamt zunehmend unsicher, während die Zahl erlebter Sicherheitsvorfälle nahezu konstant bleibt. Der Index-Wert verschlechtert sich demnach leicht auf 60,9 Punkte (2017: 61,1 Punkte).

Digitale Aufklärung für mehr Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt bleibt auch in Zukunft eine gemeinsame Aufgabe, so das Fazit.

Zum DsiN-Sicherheitsindex 2018

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