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Vereine: Schatzmeister erhalten gefälschte E-Mails

Kriminelle versenden derzeit gezielt an Schatzmeister und Kassenwarte von Vereinen gefälschte E-Mails im Namen des Vereinsvorstands. In den E-Mails wird der jeweilige Empfänger gebeten, eine Überweisung ins Ausland zu tätigen - das Geld landet dann bei den Betrügern. Durch eine namentliche Ansprache sowie einen auf den ersten Blick korrekten Absender sind die Nachrichten nicht auf den ersten Blick als Fälschung erkennbar: Die Namen und E-Mail-Adressen recherchieren die Betrüger vorab im Internet oder im Vereinsregister. Auffällig ist jedoch, dass sich die Antwort-Adresse von der Absender-Adresse unterscheidet – viele E-Mail-Anwendungen markieren diese Nachrichten deshalb automatisch als Spam. Dennoch rät SiBa zur Sensibilisierung: Sogenanntes „Social Engineering“, bei dem Empfänger dank Vorabrecherchen der Betrüger namentlich und im passenden Kontext angesprochen werden, sind eine beliebte Masche. Prüfen Sie bei ungewöhnlichen E-Mails deshalb immer sorgfältig, ob es mit rechten Dingen zugeht. Prüfen Sie beispielsweise bei unerwarteten Überweisungsaufträgen immer über einen anderen Kanal, ob der Auftrag tatsächlich echt ist.

Weitere Sicherheitshinweise

Porno-Erpressungsmails mit echten Passwörtern
Immer wieder versuchen Betrüger, mithilfe von breit gestreuten Erpressungsmails Menschen dazu zu bringen, Ihnen Geld zu überweisen. Eine beliebte Methode besteht darin, in den E-Mails zu behaupten, der oder die Empfänger wären beim Pornokonsum erwischt worden: Mit Hilfe von Schadsoftware hätten die Verfasser angeblich ein Beweisvideo gemacht. Wenn man verhindern möchte, dass dieses an die... Mehr...
Drittanbieter können Gmails einsehen
Zahlreiche Medien berichteten in den vergangenen Tagen über Gmail-Apps von Drittanbietern, die E-Mails auslesen können. Dabei entstand teilweise der Eindruck, dass der Zugriff auf E-Mails ohne Zustimmung des Nutzers erfolgen könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Apps für Gmail dienen in der Regel dazu, das dortige Postfach zu verwalten oder um weitere Funktionalitäten zu erweitern. Dafür ist... Mehr...
Datenleck bei Panini: Daten von Kindern waren öffentlich einsehbar
Beim Sammelbild-Hersteller Panini, dessen Aufkleber vor allem zur Weltmeisterschaft besonders beliebt sind, gab es eine Datenpanne: Beim Service „mypanini“, bei dem Fans eigene Fotos hochladen können um personalisierte Sammelbilder zu erhalten, waren die persönlichen Daten der Nutzer öffentlich einsehbar. Zu diesen Daten gehörten unter anderem Geburtsdatum, der volle Name sowie der Wohnort der... Mehr...
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