Für Verbraucher
Für Unternehmen
Do, 16.02.2017 - 10:15

Siba-News

Telefonbetrugsmasche arbeitet mit Tonmitschnitten

Eine neue Art des Telefonbetrugs beginnt mit der harmlosen Frage "Können Sie mich hören?". Antwortet der Angerufene mit "Ja", wird diese Antwort aufgezeichnet und anschließend mit anderen Aufnahmen so zusammengeschnitten, dass der Eindruck erweckt wird, der Betroffene habe eine Bestellung aufgegeben. Anschließend werden die Betroffenen unter Druck gesetzt: Die Betrüger fordern die Zahlung der in Rechnung gestellten Summe und drohen alternativ mit der Beauftragung eines Inkassobüros: Letzteres kann, trotz ungerechtfertigter Forderung, zu einer schlechteren Bonitätsbewertung des Opfers führen - die Korrektur ist oftmals langwierig und mühselig. Neben "Hören Sie mich?" werden auch andere Fragen genutzt, um dem Betroffenen ein "Ja" zu entlocken - Betroffene sollten bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen. Sollten Sie bereits Opfer des Betrugs sein, zahlen Sie keinesfalls die geforderte Summe - die Forderung hat keinerlei Rechtsgrundlage. Erstatten Sie stattdessen Anzeige mit Uhrzeit, Datum und Telefonnummer des Anrufs.

Weitere Sicherheitshinweise

85 Apps im Google Play Store enthalten Adware
Sicherheitsforscher haben 85 Apps im Google Play Store identifiziert, die Adware enthalten. Als Adware bezeichnet man Schadsoftware, die aufdringliche Werbeanzeigen schaltet um darüber Einnahmen zu generieren. Die betreffenden Apps wurden insgesamt rund acht Millionen Mal heruntergeladen und tarnen sich vorwiegend als Photo- und Spiele-Apps. Bei infizierten Geräten tauchen diese Anzeigen an... Mehr...
Datenleck beim Bonusprogramm von Mastercard
Unbefugte sind offenbar an Daten von deutschen Kunden aus dem Mastercard-Bonusprogramm „Priceless Specials“ gelangt – eine Tabelle mit rund 90.000 Einträgen wird von Kriminellen im Internet zum Verkauf angeboten. Die Datenbank enthält sowohl Namen als auch E-Mail-Adressen sowie jeweils die ersten beiden und letzten vier Ziffern der Kartennummer. Darüber hinaus ist in der Tabelle vermerkt, wer den... Mehr...
Angreifer nutzen IoT-Geräte um in Firmennetzwerke einzudringen
Drucker, Kühlschränke, Überwachungskameras, VoIP-Telefone, Beamer – immer mehr Geräte sind internetfähig und lassen sich so bequem aus der Ferne über das Netz steuern. Doch die Sicherheit dieser Geräte lässt oft zu wünschen übrigen: Sicherheitslücken in der Software, schwache Standardpasswörter und fehlende Updates machen diese Geräte oftmals zu leichter Beute. Diesen Umstand nutzen Angreifer... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen