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Berüchtigte Hackergruppe fällt auf Honeypot herein – Cyberangriff scheitert

Die Hackergruppe Scattered Lapsus$ Hunters ist bei einem Cyberangriff auf einen gezielt eingerichteten Honeypot gescheitert. Statt in produktive IT-Systeme einzudringen, landeten die Angreifer in einer kontrollierten Testumgebung, die speziell dafür ausgelegt war, Angriffe zu erkennen, aufzuzeichnen und auszuwerten.

Bei einem Honeypot handelt es sich um ein absichtlich verwundbar wirkendes System, das keine realen Daten oder produktiven Dienste enthält. Solche Systeme werden eingesetzt, um Vorgehensweisen, Werkzeuge und Techniken von Angreifern zu analysieren. Im vorliegenden Fall nutzten die Mitglieder von Scattered Lapsus$ Hunters automatisierte Scan- und Exploit-Methoden, um vermeintliche Schwachstellen auszunutzen. Da es sich jedoch um eine isolierte Umgebung handelte, entstand kein Schaden an echten IT-Systemen.

Der Vorfall zeigt, dass auch erfahrene und bekannte Cyberkriminelle Fehler machen können. Gleichzeitig wird deutlich, welchen Mehrwert defensive Sicherheitsmaßnahmen wie Honeypots bieten: Sie ermöglichen es, reale Angriffsmuster frühzeitig zu erkennen und die eigene IT-Sicherheitsstrategie gezielt anzupassen. Indirekt betroffen sind vor allem Betreiber:innen öffentlich erreichbarer Server und IT-Infrastrukturen, da vergleichbare Angriffstechniken auch gegen produktive Systeme eingesetzt werden können.

SiBa empfiehlt Unternehmen

  • Setzen Sie auf ein mehrstufiges IT-Sicherheitskonzept, das Prävention und Angriffserkennung kombiniert.
  • Prüfen Sie regelmäßig öffentlich erreichbare Systeme auf bekannte Schwachstellen und spielen Sie Sicherheitsupdates zeitnah ein.
  • Sensibilisieren Sie Mitarbeitende für aktuelle Bedrohungen und typische Angriffsformen.
  • Ziehen Sie bei Bedarf externe IT-Sicherheitsfachstellen hinzu, um Schutzmaßnahmen zu überprüfen und zu verbessern.

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Quelle der Meldung:
Golem.de – Cyberangriff geht schief

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