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Kritische Sicherheitslücke in Adobe Acrobat Reader wird aktiv ausgenutzt

Adobe hat ein Notfall-Sicherheitsupdate für Adobe Acrobat und Acrobat Reader veröffentlicht. Betroffen sind Versionen für Windows und macOS. Die Schwachstelle CVE-2026-34621 gilt als kritisch und kann dazu führen, dass Angreifer Schadcode auf einem Gerät ausführen, wenn Nutzer:innen eine manipulierte PDF-Datei öffnen. Adobe bestätigt, dass die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird.

Betroffen sind unter anderem Acrobat DC und Acrobat Reader DC bis Version 26.001.21367 sowie Acrobat 2024 bis Version 24.001.30356. Durch ein erfolgreiches Ausnutzen könnten Angreifer Systeme kompromittieren, Daten auslesen oder weitere Schadsoftware nachladen. Besonders relevant ist die Lücke, weil PDF-Dateien im Alltag häufig per E-Mail, Download oder über Cloud-Dienste geöffnet werden.

SiBa empfiehlt:

• Aktualisieren Sie Adobe Acrobat und Acrobat Reader umgehend über die Update-Funktion oder über die offiziellen Adobe-Seiten.

• Öffnen Sie keine unerwarteten PDF-Anhänge oder Downloads, insbesondere wenn sie aus unbekannten Quellen stammen.

• Aktivieren Sie automatische Updates, damit Sicherheitsaktualisierungen künftig schneller installiert werden.

• Unternehmen sollten prüfen, ob betroffene Versionen im Einsatz sind, und Updates zentral ausrollen.

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