Patchday: Schadcode Angriffe auf die Androidbetriebssysteme 13, 14 und 15
Über eine Sicherheitslücke ist es Angreifern gelungen, Schadsoftware auf die Betriebssysteme von Android 13, 14 und 15 einzuschleusen und sich dadurch höhere Nutzerrechte zu verschaffen. Im schlimmsten Fall können Angreifer erheblichen Schaden verursachen oder die Kontrolle über die betroffenen Geräte erlangen.
Laut Google bewerten die Android-Entwickler eine bestimmte Sicherheitslücke in den Versionen 13 und 14 als besonders kritisch. Über diese Schwachstelle können Angreifer Schadsoftware auf ein Gerät bringen – ohne dass Nutzer:innen etwas tun oder spezielle Nutzerrechte freigeben. Aktuell wird die Lücke bereits für gezielte Angriffe ausgenutzt. Wie viele Geräte betroffen sind, ist bislang unklar. Google spricht von begrenzten Fällen.
Das Unternehmen hat zwar im Rahmen ihrer regelmäßigen Sicherheitsupdates (Patchday) die Lücken geschlossen, allerdings sollten die Nutzer:innen schnellstmöglich prüfen, ob Updates verfügbar sind, und diese installieren.
SiBa empfiehlt: prüfen Sie unter Einstellungen > Softwareupdates, ob ein Update bereitsteht. Installieren Sie umgehend die verfügbaren Aktualisierungen, am besten nach Veröffentlichung und bleiben Sie aufmerksam bei ungewöhnlichem Verhalten Ihres Geräts.
Ein veröffentlichtes Exploit-Kit auf GitHub sorgt aktuell für erhebliche Sicherheitsbedenken bei Apple-Geräten. Die Sammlung enthält Werkzeuge, mit denen bekannte Schwachstellen in iOS und iPadOS gezielt ausgenutzt werden können. Besonders kritisch ist, dass diese Exploits nun öffentlich zugänglich sind und damit auch von weniger technisch versierten Angreifern genutzt werden können.
Bei dem Kit handelt es sich unter anderem um ein sogenanntes „1-Click-Exploit“-Werkzeug im Zusammenhang mit der Angriffskampagne „Darksword“. Das bedeutet: Bereits das Öffnen eines präparierten Links – etwa über eine E-Mail oder eine Webseite – kann ausreichen, um eine Angriffskette auszulösen. Dabei werden mehrere Sicherheitslücken kombiniert, um Schadcode auf dem Gerät auszuführen und sensible Daten auszulesen.
Besonders betroffen sind Geräte mit der weiterhin weit verbreiteten iOS- bzw. iPadOS-Version 18. Laut Apple nutzt noch rund ein Viertel aller Geräte diese Version. Angesichts von etwa 2,5 Milliarden aktiven Apple-Geräten weltweit ergibt sich daraus ein Risiko für Millionen iPhones und iPads.
Apple hat bereits eine Warnung veröffentlicht und empfiehlt dringend, Geräte auf die neueste Version (derzeit iOS 26.3.1 (a)) zu aktualisieren, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.
Durch die öffentliche Verfügbarkeit der Exploits steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese in realen Angriffen eingesetzt werden.
SiBa empfiehlt:
Installieren Sie verfügbare Updates für iOS und iPadOS umgehend.
• Öffnen Sie keine unbekannten oder verdächtigen Links – insbesondere nicht aus E-Mails oder Nachrichten.
• Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Gerät auf dem neuesten Stand ist.
• Nutzen Sie Sicherheitsfunktionen wie automatische Updates und Geräteschutzmechanismen.
Der Digitale Engel wurde im Rahmen der Hamburger IT-Strategietage mit dem ITEC Cares Award 2026 ausgezeichnet. Der Preis wird vom IT Executive Club e. V. im Rahmen der Bildungsinitiative IT Cares verliehen und würdigt Initiativen, die digitale Kompetenzen stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern.
Ausgezeichnet wurde insbesondere der ganzheitlicher Ansatz des Digitalen Engels. Zu diesem gehören die generationenübergreifenden Digital-Patenschaften, die aufsuchende Beratung durch zwei Infomobile sowie eine nachhaltige Online-Begleitung über niedrigschwellige digitale Lernangebote. Die Jury betonte, dass persönliche Begegnungen vor Ort Vertrauen schaffen und damit die Grundlage für langfristige digitale Lernprozesse bilden.
Mit der Auszeichnung ist eine Förderung durch die ACENT AG verbunden, die das Projekt zur digitalen Inklusion älterer Menschen stärkt. Neben dem Digitalen Engel gibt es noch zwei weitere Gewinner-Initiativen: Den Digital Learning Campus und CrossMedia Tour e.V.
Hier kommen sie zu den anderen Gewinner-Initiativen:
Digital Learning CampusCrossmediatour
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