Für Verbraucher
Für Unternehmen
Do, 05.09.2019 - 16:15

Siba-News

Ältere Datenbank mit Telefonnummern von Facebook-Nutzern aufgetaucht

Sicherheitsforscher haben im Netz eine ungeschützte Datenbank entdeckt, die Telefonnummern von rund 200 Millionen Facebook-Nutzern enthält. Es ist unklar, woher die Daten stammen – laut Konzern handelt es sich vorwiegend um ältere Angaben. Die Datenbank enthält insgesamt 420 Millionen Einträge, darunter allerdings sehr viele Duplikate. Manche Einträge beinhalten neben der Telefonnummer noch weitere Informationen wie Klarnamen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit oder Nutzer-ID.

 

Experten vermuten, dass die Daten von Dritten gesammelt wurden, bevor Facebook letztes Jahr die Funktion abgeschaltet hatte, mit der man im sozialen Netzwerk Freunde mittels Telefonnummer suchen konnte. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass der Datensatz für betrügerische Aktivitäten genutzt wurde. Die betroffenen Facebook-Nutzer stammen vor allen Dingen aus den USA, Großbritannien sowie Vietnam – es sind nur wenige deutsche Nutzer darunter.

Wie schütze ich mich?

Weitere Sicherheitshinweise

BSI warnt vor gefälschten E-Mails mit angeblichem Steuerbescheid
Kriminelle lassen sich immer wieder neue Geschichten einfallen, um Empfänger dazu zu bringen, infizierte Anhänge oder Links in E-Mails zu öffnen: Mal ist es eine angebliche Mahnung, mal die drohende Schließung eines Kontos, mal wird behauptet, es gäbe ein kompromittierendes Video des Adressaten, mit dessen Veröffentlichung man droht. Dahinter steckt meist die gleiche Methode: Dem Empfänger Angst... Mehr...
Datenleck bei Adobe: 7,5 Millionen Konten betroffen
Sicherheitsforscher haben beim Hersteller Adobe ein Datenleck entdeckt: Kontoinformationen von mehr als 7,5 Millionen Kunden waren online für alle zugänglich. Der Datensatz enthielt glücklicherweise keine Passwörter oder Zahlungsinformationen und wurde von Adobe umgehend geschlossen. Dennoch kann der Vorfall sicherheitsrelevante Konsequenzen haben: Die vorliegenden Informationen wie E-Mail-... Mehr...
Ältere, kritische Sicherheitslücke bei Amazon Echo und Kindle behoben
Wie nun bekannt wurde, hatten Sicherheitsforscher vor rund einem Jahr eine kritische Schwachstelle bei Echo- und Kindle-Geräten von Amazon entdeckt: Die damals schon bekannte „KRACK“-Schwachstelle im WLAN-Protokoll WPA2 hat demnach damals auch ältere Amazon-Geräte akut gefährdet. Mithilfe dieser Schwachstelle können Angreifer den vollständigen Datenverkehr des Geräts auslesen und manipulieren... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen