Für Verbraucher
Für Unternehmen
Di, 30.10.2018 - 07:15

SiBa-News

Phishing-Mails zielen auf LinkedIn-Nutzer

Mit „Phishing“ bezeichnet man den Versuch von Angreifern, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Nachrichten an persönliche Daten eines Nutzers zu gelangen um diese für seine Zwecke zu missbrauchen. Dabei versuchen die Betrüger optisch und inhaltlich überzeugend zu agieren, damit die Empfänger nicht stutzig werden und die Fälschung erkennen.

 

Aktuell zielt eine solche Phishing-Mail auf Nutzer des Netzwerks LinkedIn: Mit einer Warnung, dass ein angebliches Kontospeicherlimit erreicht worden sei, werden die Empfänger dazu aufgerufen, sich auf einer ebenfalls gefälschten Webseite anzumelden. Tatsächlich landen die dort eingegebenen persönlichen Daten aber in den Händen der Betrüger.

 

Um möglichst viele Empfänger dazu zu bringen, auf den Link zu klicken, wird Druck aufgebaut: Komme man der Aufforderung nicht innerhalb von 24 Stunden nach, so werde das Konto deaktiviert. Solche Drohungen sind eine beliebte Masche bei den Betrügern: Man soll es mit der Angst bekommen und den Verstand ausschalten.

 

SiBa rät deshalb bei verdächtigen E-Mails insbesondere, Ruhe zu bewahren. Lassen Sie sich von angeblichen Mahnungen und Drohungen nicht verunsichern! Prüfen Sie erst sorgfältig, ob eine Nachricht echt ist – im Zweifel, indem Sie den vermeintlichen Absender über eine offizielle Telefonnummer kontaktieren.

Wie schütze ich mich?

Weitere Sicherheitshinweise

Mimikama warnt vor manipulativen Facebook-Beiträgen
Auf Facebook kursieren derzeit vermehrt Fotos von kranken und behinderten Menschen, die von unseriösen Kanälen im Rahmen von Fake Posts genutzt werden, um Reichweite zu generieren. Die abgebildeten Personen haben dabei in der Regel nichts mit dem Kanal zu tun und die Fotos werden ohne ihr Einverständnis missbraucht. Die Beiträge sind darauf aus, Emotionen zu wecken und haben Texte wie „Heute ist... Mehr...
Schulnetz in Basel gehackt - Persönliche Daten veröffentlicht
Unbekannte Täter sind bereits im Januar diesen Jahres ins EduBS, das Schulnetzwerk des Kantons Basel-Stadt in der Schweiz, eingedrungen und haben 1,2 Terrabyte an Daten geraubt. Darunter: Vor- und Nachnamen, Anschriften, Lehrberichte, Noten, Zeugnisse, Fehlzeiten, gar psychologische Berichte von Schüler:innen. Daraufhin haben die Kriminellen versucht, den Kanton mit einer Lösegeldforderung zu... Mehr...
Polizei und Verbraucherzentrale warnen von PayPal-Betrug
Kriminelle nutzen vermehrt den Bezahldienst PayPal für ihre Betrügereien in Fake Shops. Davor warnt die Polizei und auch die Verbraucherzentrale Hamburg schlägt Alarm. Und so gehen die Betrüger vor: Sie veröffentlichen einen vermeintlichen Online-Shop mit angeblich sehr lukrativen Preisen für begehrte Produkte. Als Bezahlmethode bieten sie ausschließlich den Bezahldienst PayPal an, der bei... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen