Für Verbraucher
Für Unternehmen

Siba-News

Schadsoftware: Zahlreiche Krypto-Miner im Umlauf

Krypto-Währungen basieren auf komplexen mathematischen Kalkulationen – und Personen, die sich an diesen Berechnungen beteiligen, werden mit Geld in der jeweiligen Kryptowährung belohnt (sogenanntes „Schürfen“ oder „Mining“). Hieraus ist eine neue Art von Schadsoftware entstanden, sogenannte Krypto-Miner.
So werden Trojaner bezeichnet, die die Rechenleistung befallener Geräte für diese Berechnungen missbrauchen – das dadurch geschürfte Krypto-Geld landet bei den Angreifern. Das besondere Problem: Das Schürfen erfolgt im Hintergrund, sodass Betroffene nicht unmittelbar mitbekommen, dass ihr Gerät missbraucht wird.

Im besten Fall bemerken sie, dass ihr Gerät langsamer ist als sonst. Doch auch hier rüsten die Entwickler inzwischen nach – es gibt erste Krypto-Miner, die sich selbst drosseln oder abschalten, wenn andere rechenintensive Prozesse auf dem Gerät gestartet werden, damit sie nicht entdeckt werden.

Vor Krypto-Miner schützen die gleichen Vorkehrungen, die auch gegen die meisten anderen Arten von Schadsoftware effektiv sind: Halten Sie Betriebssystem und installierte Software immer auf dem aktuellen Stand, nutzen Sie einen aktuellen Virenscanner, vermeiden Sie unseriöse Webseiten und öffnen Sie keine Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails.

Wer kann mir helfen?

Weitere Sicherheitshinweise

Porno-Erpressungsmails mit echten Passwörtern
Immer wieder versuchen Betrüger, mithilfe von breit gestreuten Erpressungsmails Menschen dazu zu bringen, Ihnen Geld zu überweisen. Eine beliebte Methode besteht darin, in den E-Mails zu behaupten, der oder die Empfänger wären beim Pornokonsum erwischt worden: Mit Hilfe von Schadsoftware hätten die Verfasser angeblich ein Beweisvideo gemacht. Wenn man verhindern möchte, dass dieses an die... Mehr...
Drittanbieter können Gmails einsehen
Zahlreiche Medien berichteten in den vergangenen Tagen über Gmail-Apps von Drittanbietern, die E-Mails auslesen können. Dabei entstand teilweise der Eindruck, dass der Zugriff auf E-Mails ohne Zustimmung des Nutzers erfolgen könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Apps für Gmail dienen in der Regel dazu, das dortige Postfach zu verwalten oder um weitere Funktionalitäten zu erweitern. Dafür ist... Mehr...
Datenleck bei Panini: Daten von Kindern waren öffentlich einsehbar
Beim Sammelbild-Hersteller Panini, dessen Aufkleber vor allem zur Weltmeisterschaft besonders beliebt sind, gab es eine Datenpanne: Beim Service „mypanini“, bei dem Fans eigene Fotos hochladen können um personalisierte Sammelbilder zu erhalten, waren die persönlichen Daten der Nutzer öffentlich einsehbar. Zu diesen Daten gehörten unter anderem Geburtsdatum, der volle Name sowie der Wohnort der... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen