Für Verbraucher
Für Unternehmen
Fr, 14.08.2020 - 16:45

Siba-News

Amazon: Schwachstellen bei Alexa geschlossen

Amazons Sprachassistenzsystem Alexa besaß offenbar Sicherheitslücken. Das berichteten Ende dieser Woche die Experten des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point.

 

Über die Schwachstellen konnten Angreifer auf alle persönlichen Daten zugreifen. So beispielsweise auf Namen, Adressen, Passwörter oder Bankdaten. Möglich war auch ein Zugriff auf die „Voice History“, auf die Spracheingaben, die auf den Servern von Amazon gespeichert und ausgewertet werden.

 

Amazon hat nach eigenen Angaben die Sicherheitslücke bereits geschlossen. Ob persönliche Daten erbeutet und weiter verbreitet wurden, ist bisher nicht bekannt.

 

SiBa rät, bei der Gelegenheit die Datenschutzeinstellung von Alexa zu prüfen. So ist es z.B. möglich, die Aufzeichnungen der Spracheingaben bei Alexa zu löschen. Bei einem möglichen erneuten Angriff würden die Kriminellen hier nichts mehr vorfinden.

Weitere Sicherheitshinweise

Verbindungen zwischen Home-Offices und Unternehmen schlecht abgesichert: Angriffe nehmen zu
Seit Beginn der Covid-19-Pandemie arbeiten viele Arbeitnehmer:innen vorwiegend im Home-Office. Der Zugriff auf Unternehmensdaten erfolgt dabei meist über das Remote Desktop Protocol (RDP). Dabei handelt es sich um ein Microsoft-Protokoll, das in allen Versionen von Windows ab XP verfügbar ist. Es ermöglicht das Teilen und Steuern eines PCs aus der Ferne. Das Sicherheitsunternehmen ESET hat nun... Mehr...
Kreditkarten-Betrug: Phishing-E-Mails und SMS im Namen von Netflix
Mit gefälschten E-Mails und SMS versuchen Kriminelle immer wieder Verbraucher:innen zu täuschen. So aktuell auch mit E-Mails und SMS, die vorgeben, von Netflix versandt worden zu sein: Angeblich sei das Netflix-Konto vorübergehend ausgesetzt oder gar gesperrt. Es gäbe Probleme mit der Kreditkarte, mit irgendeiner Zahlung. Diese müsse aktualisiert werden.Dazu soll ein Link besucht werden.... Mehr...
Nach Angriff auf Uni-Klink: BSI warnt vor Schwachstelle in VPN-Software von Citrix
Letzte Woche griffen Kriminelle 30 Server der Universitätsklinik Düsseldorf mit Ransomware an. Dabei handelt es sich um Schadprogramme, die über bestimmte Sicherheitslücken Dateien auf fremden Rechner verschlüsseln und so den Zugang zu ihnen sperren. So konnte die Uni-Klinik lange Zeit keine E-Mails oder Patientendaten mehr aufrufen, Operationen wurden abgesagt, die Presse meldet aktuell einen... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen