Für Verbraucher
Für Unternehmen
Sa, 08.12.2018 - 12:30

Siba-News

Trojaner Emotet verbreitet sich über gefälschte E-Mails im Namen von Bekannten

Derzeit werden in großen Mengen infizierte E-Mails verschickt, die durch eine persönliche Anrede und fehlerfreie Rechtschreibung auf den ersten Blick nicht leicht zu entlarven sind. Besonders gefährlich ist: Die E-Mails sehen aus als würden sie von Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen stammen und nehmen oftmals sogar konkreten Bezug auf Themen, die in vergangenen E-Mails behandelt wurden.

Der Trojaner wird über Makros im beigefügten .doc Format von Microsoft Word aktiviert. Der infizierte Rechner ist dann anfällig für zukünftige Angriffe und verbreitet sich – besonders innerhalb von Firmennetzwerken – rasant weiter.

SiBa rät, Makros bei Microsoft Word standardmäßig zu deaktivieren. Administratoren von Unternehmen sollten dies für das ganze Netzwerk standardmäßig festlegen. Zudem sollten regelmäßig Sicherheitsupdates des Systems sowie aller Programme eingespielt werden. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die E-Mail wirklich von dem Absender stammt, rät SiBa kurz beim Absender anzurufen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stehen  im Fokus des Trojaners: Hier sollten Entscheider für eine sichere IT-Umgebung sorgen.  

Weitere Sicherheitshinweise

Datenbanken aus bisher unbekannten Hacks/Lecks
Nach den Datenbanken „Collections 1-5“, die Daten aus schon bekannten und älteren Datenlecks enthielten, wird nun ein neuer Datensatz im Internet zum Verkauf angeboten. Das brisante dabei: Die Datenbank enthält gestohlene Zugangsdaten von Webseiten, von denen bisher nicht bekannt war, dass sie Opfer eines Hacks doer Lecks geworden waren. Insgesamt sind Daten von 16 verschiedenen Webseiten... Mehr...
Updates für Apple-Geräte schließen Sicherheitslücken
Für iPhones, iPads und Mac-Rechner hat Apple Sicherheitsupdates veröffentlicht, die eine Reihe von Schwachstellen schließen. Darunter befinden sich auch mehrere kritische Sicherheitslücken. Hierzu gehört auch jene, die es erlaubte, bei Gruppentelefonaten das Mikrofon des Gesprächspartners zu aktivieren, bevor dieser abnahm. Um die Ausnutzung dieser Schwachstelle zu verhindern, hatte Apple in... Mehr...
Schwere Sicherheitslücke erlaubt das Auslesen des Schlüsselbunds bei macOS
Ein Sicherheitsforscher hat eine schwerwiegende Schwachstelle bei macOS entdeckt, mit deren Hilfe Angreifer den Schlüsselbund kompromitieren können. Dieser Schlüsselbund speichert unter anderem Zugangsdaten des jeweiligen Nutzers in verschlüsselter Form, doch laut dem Experten gelang es ihm, die Passwörter im Klartext auszulesen. Hierfür seien keine Admin- oder Root-Rechte erforderlich,... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen