Für Verbraucher
Für Unternehmen
Do, 17.01.2019 - 16:45

Siba-News

„Collection #1“: Millionen an Zugangsdaten in Hacker-Forum aufgetaucht

Auf der Cloud-Plattform Mega wurde u.a. laut eines Hacker-Forums, Spiegel Online und des Technik-Magazins Wired ein 87 Gigabyte großer Datensatz veröffentlicht, der über 1,16 Milliarden Kombinationen von E-Mail-Adressen und Passwörtern beinhalten soll. Der Datensatz wurde bereits offline genommen. Woher die Daten stammen ist noch unklar. Denkbar ist, dass ein oder mehrere Hacker Informationen aus verschiedenen Daten-Leaks gesammelt und neu zusammengestellt haben.

Auf der Webseite „Have I Been Pwned“ (HIBP) des Sicherheitsforschers Troy Hunt können Sie Ihre E-Mail-Adresse eintippen und prüfen, ob Sie Teil eines bekannten Datendiebstahls war. Sollte Ihre E-Mail-Adresse im Datensatz gefunden werden, rät SiBa dazu, dass Sie dazugehörige Passwörter ändern. Bei einem weiteren Online-Tool der Website können Sie auch konkrete Passwörter prüfen. SiBa rät allerdings davon ab, dies zu tun, denn es gilt weiterhin: Geben Sie niemals ein Passwort weiter. Grundsätzlich sollten Sie sichere Passwörter nutzen und diese regelmäßig wechseln.

Weitere Sicherheitshinweise

85 Apps im Google Play Store enthalten Adware
Sicherheitsforscher haben 85 Apps im Google Play Store identifiziert, die Adware enthalten. Als Adware bezeichnet man Schadsoftware, die aufdringliche Werbeanzeigen schaltet um darüber Einnahmen zu generieren. Die betreffenden Apps wurden insgesamt rund acht Millionen Mal heruntergeladen und tarnen sich vorwiegend als Photo- und Spiele-Apps. Bei infizierten Geräten tauchen diese Anzeigen an... Mehr...
Datenleck beim Bonusprogramm von Mastercard
Unbefugte sind offenbar an Daten von deutschen Kunden aus dem Mastercard-Bonusprogramm „Priceless Specials“ gelangt – eine Tabelle mit rund 90.000 Einträgen wird von Kriminellen im Internet zum Verkauf angeboten. Die Datenbank enthält sowohl Namen als auch E-Mail-Adressen sowie jeweils die ersten beiden und letzten vier Ziffern der Kartennummer. Darüber hinaus ist in der Tabelle vermerkt, wer den... Mehr...
Angreifer nutzen IoT-Geräte um in Firmennetzwerke einzudringen
Drucker, Kühlschränke, Überwachungskameras, VoIP-Telefone, Beamer – immer mehr Geräte sind internetfähig und lassen sich so bequem aus der Ferne über das Netz steuern. Doch die Sicherheit dieser Geräte lässt oft zu wünschen übrigen: Sicherheitslücken in der Software, schwache Standardpasswörter und fehlende Updates machen diese Geräte oftmals zu leichter Beute. Diesen Umstand nutzen Angreifer... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen