Für Verbraucher
Für Unternehmen

Siba-News

Große Welle an gefälschten E-Mails mit Rechnungen

Es ist inzwischen eine alte Masche von Betrügern, wenn es darum geht, Schadsoftware zu verteilen: In verschickten E-Mails wird behauptet, der Empfänger hätte eine Rechnung nicht bezahlt und man würde rechtliche Schritte einleiten, wenn er dieser letzten Zahlungsaufforderung nicht nachkäme. Die Details könne der Empfänger dem Anhang entnehmen – doch hier findet man keine Rechnung, sondern eine mit Schadsoftware infizierte Datei.

 

Der Ratgeber Internetkriminalität der Polizei Niedersachsen warnt aktuell vor einem massiven Anstieg dieser betrügerischen E-Mails. Besonders problematisch ist dabei, dass die Empfänger namentlich angeschrieben werden, die E-Mails professionell gestaltet sind und die Drohung mit rechtlichen Konsequenzen dazu führt, dass Empfänger unter Druck gesetzt und unvorsichtig werden.

 

SiBa rät bei solchen und ähnlichen Mails zu Vorsicht: Lassen Sie sich nicht verunsichern und prüfen Sie sorgfältig, ob der Inhalt der Mail überhaupt echt sein kann. Wenn Sie sich unsicher sind, recherchieren Sie im Internet, ob es den angeblichen Absender überhaupt gibt und ob dieser seriös ist. Öffnen Sie jedoch keinesfalls mitgeschickte Anhänge oder Links. Schützen Sie sich darüber hinaus vor der Infektion mit Schadsoftware indem Sie Ihre Software und das Betriebssystem immer aktuell halten und einen Virenscanner nutzen.

Weitere Sicherheitshinweise

Kritische Sicherheitslücke gefährdet WhatsApp-Nutzer
Eine kürzlich entdeckte Sicherheitslücke des Messenger-Dienstes WhatsApp ermöglicht es, ein Smartphone durch einen einzigen Video-Call zu kapern. Potentiell betroffen sind alle WhatsApp-Nutzer. Damit die bestehende Sicherheitslücke nicht ausgenutzt werden kann, sollten WhatsApp-Nutzer schnellstmöglich überprüfen, ob sie die aktuelle Version des Messengers installiert haben. Momentan ist für... Mehr...
Mindestens 1,3 Millionen vernetzte Kameras in Deutschland verwundbar
Sicherheitsforscher haben in Hard- und Software des chinesischen Herstellers Xiongmai eine Reihe von Sicherheitslücken gefunden. Dessen Kameras werden unter verschiedenen Namen auch in Deutschland vertrieben. Betroffen sind hierzulande geschätzt mehr als 1,3 Millionen Kameras. Die entdeckten Schwachstellen und –Lücken sind dabei gravierend und fahrlässig: Die Kameras werden mit einem... Mehr...
Angreifer nutzen Sicherheitslücke bei Facebook aus
Das soziale Netzwerk Facebook hat über ein Datenleck informiert, das rund 50 Millionen Nutzer betrifft. Hintergrund ist eine Funktion, die es Nutzern ermöglicht, das eigene Profil aus der Sicht anderer Nutzer zu sehen. Hier ermöglichte eine Sicherheitslücke offenbar Angreifern das Stehlen von sogenannten Login-Tokens. Diese Tokens werden auf dem Rechner von Nutzern gespeichert, damit sie sich... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen