Für Verbraucher
Für Unternehmen
Fr, 26.01.2024 - 11:15

SiBa-News

Kriminelle nutzen Sicherheitslücken in Apple-Geräten aus

Das US-Unternehmen Apple warnt zurzeit vor Sicherheitslücken in ihren hauseigenen Geräten iPhone, iPad, iMac, Apple Watch und AppleTV. Betroffen sind neuere, aber auch ältere Geräte. Darüber hinaus hat auch der Browser Safari, der auf Windows-PCs installiert werden kann, Schwachstellen, über die Angreifer Schadsoftware auf fremde Rechner installieren und ausführen können. 

Die Schwachstellen liegen im sogenannten WebKit der Geräte. Mit der Hilfe von WebKits können Webseiten in Webbrowsern dargestellt werden. Die Verbreitung der Schadsoftware erfolgt entsprechend über schadhafte Websites. Auf diese gelangt man schneller, als man denkt. Ein unachtsamer Klick  auf einen Werbebanner reicht meist aus. 

Tatsächlich wurden die Sicherheitslücken von Kriminellen bereits ausgenutzt, wie Apple dieses Woche zugab. Damit stellen die Schwachstellen ein hohes Risiko dar. 

SiBa empfiehlt dringend die Installation von Updates. Neuere iPhones und iPads und der Browser Safari sollten umgehend auf die Version 17.3 aktualisiert werden, ältere auf die Versionen 16.7.5 und 15.8.1. Neue iMacs und MacBooks sollten auf die Version macOS Sonoma 14.3 aktualisiert werden, ältere auf die Versionen maOS Montery 12.7.3 bzw. macOS Ventura 13.6.4. Apple Watches sollten auf die Version 10.3. aktualisiert werden, AppleTV auf tvOS 17.3.

Übrigens: Sie können sowohl bei Apple als auch bei Windows-Geräten Einstellungen so vornehmen, dass Updates automatisch installiert werden. Damit sind sie umgehend geschützt. Wie das geht, erklärt Ihnen der DsiN-Digitalführerschein. Den passenden Link finden Sie unten.

Weitere Sicherheitshinweise

Vorsicht! Schadsoftware im Google Play Store
IT-Forscher:innen der Threatfabric haben Schadsoftware im Google Play Store gefunden. Im Detail handelt es sich um den Banking-Trojaner Anatsa. Dieser wurde nach Angaben der Forensiker:innen mehr als 130.000 mal heruntergeladen. Auch Nutzer:innen aus Deutschland sind betroffen. Im Fokus der Kriminellen standen aber Nutzer:innen aus Slowenien, aus der Slowakei und der Tschechischen Republik.... Mehr...
Schwachstelle bei der Online-Funktion des Personalausweises entdeckt
Nach Angaben des SPIEGEL soll ein Hacker des Chaos Computer Clubs festgestellt haben, dass die Online-Funktion des Personalausweises eine Sicherheitslücke aufweist. Vermeintlich gelang es ihm, die Login-Daten für das eID-Verfahren mithilfe einer eigenen App statt mit der dafür vorgesehenen AusweisApp abzugreifen. So schaffte er es, bei einer großen deutschen Bank mit fremden Namen ein Konto... Mehr...
Polizei warnt vor Betrug beim Kleinanzeigenverkauf im Netz
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einer neuen Betrugsmasche von Kriminellen auf dem Online-Marktplatz Kleinanzeigen. Dabei geben sie sich als Käufer und im Anschluss als Kundenbetreuung aus.  Und so gegen sie im Detail vor: Das Opfer stellt eine Anzeige zum Verkauf einer Ware ein. Einer der Täter meldet sich im Kleinanzeigen-Chat als Interessent. Im Verlauf des Gesprächs täuscht... Mehr...
Deutschland sicher im Netz
Jetzt engagieren und Menschen aufklären
Jetzt bei DsiN mitmachen