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Daten verschlüsselt in der Cloud lagern: So geht’s

19.07.2017 - Bei der Nutzung von Cloud-Speicherdiensten ist Verschlüsselung empfohlen. Das ist nicht schwer.
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Die Nutzung von Cloud-Speicher-Diensten ist für viele Menschen inzwischen zum Alltag geworden: Von überall und jedem Gerät aus auf wichtige Dateien zugreifen, das Fotoalbum mit den Bildern vom letzten Urlaub einfach per Link an Freunde schicken, ganze Ordnerstrukturen und große Datenmengen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren - Cloud-Speicher haben eine Reihe unbestreitbarer Vorteile. Hinzu kommt, dass sich viele Cloud-Speicher-Dienste - zumindest in einer Basis-Version - kostenfrei nutzen lassen und nicht selten bereist auf Ihren Geräten vorinstalliert sind.

Diese ganzen Vorteile haben jedoch einen Haken: Die Daten liegen in der Regel auf fremden Servern, oftmals außerhalb der EU. Auf diese kann der jeweilige Anbieter direkt zugreifen, im schlimmsten Fall lesen unbefugte Dritte mit.

Es empfiehlt sich deshalb, die Daten in der Cloud nur verschlüsselt zu speichern – und das geht leichter, als man denkt. Eine ganze Reihe von Anbietern hat hierfür spezialisierte Lösungen entwickelt, die dafür sorgen, dass man am Ende mit der Cloud genauso weiterarbeiten kann wie zuvor. Das Zauberwort lautet: Transparente Verschlüsselung.

Mit diesem Begriff ist gemeint, dass die Ver- und Entschlüsselung hinter den Kulissen stattfindet und man als Nutzer davon nichts mitbekommt. Bezogen auf die Cloud bedeutet das: Ich öffne wie gehabt meinen Cloud-Speicher-Ordner und sehe den gleichen Inhalt wie zuvor; ich kann mit den Dateien wie gehabt interagieren. Der Cloud-Anbieter bzw. mögliche Angreifer sehen in der Cloud jedoch nur verschlüsselte Dateien und Ordner, die sie nicht auslesen können.

Dafür schaltet sich ein Programm zwischen Cloud und lokaler Nutzung: Automatisch und in Echtzeit werden Dateien beim Öffnen heruntergeladen, entschlüsselt und bereitgestellt – und nach dem schließen wieder verschlüsselt und in die Cloud hochgeladen.

Damit das Ganze so reibungslos funktioniert, muss es nur einmal eingerichtet werden – die meisten Lösungen nehmen den Nutzer hier aber an die Hand und führen Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Dabei muss man allerdings bedenken, dass man die Ver- und Entschlüsselungslösung auf jedem Gerät braucht, das auf die verschlüsselten Dateien zugreifen können soll - praktischerweise gibt es für die meisten Lösungen auch entsprechende Apps für Smartphones.

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