Online-Spiele

Spiele mit dem Computer, der Konsole oder dem Handy erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch gerade auch Online-Spiele, das heißt Spiele, bei denen man während des Spielens mit dem Internet verbunden ist, bergen Risiken für den eigenen Rechner und die Daten, die auf ihm gespeichert sind.

Welche Maßnahmen können Sie als Schutz davor ergreifen?

Schutz vor Datenpreisgabe:

  • Anbieter seriöser Spiele verlangen lediglich nach Benutzernamen und Passwort; die Angabe persönlicher Daten sollte vermieden werden, insbesondere zu Alter, Telefon und Anschrift.
  • Wenn Sie sich für ein Spiel anmelden, gilt ebenfalls: geben Sie nie Ihr Passwort weiter! In keinem seriösen Spiel wird die Bekanntgabe des Kennwortes jemals verlangt.
  • Erfinden Sie mit Ihrem Kind eine virtuelle Identität: Rückschlüsse auf Alter, Name und Geschlecht sollten bei erfundenen Benutzernamen nicht möglich sein; eine separate neutrale E-Mailadresse für Online-Spiele bietet zusätzlichen Schutz.
  • Bei Social Games in sozialen Netzwerke gewähren Spieler Zugriff auf persönliche Profile. Bei Jugendlichen, die hier viel preisgeben, können Spielerprofile für Werbezwecken erstellt werden.
  • Aufforderungen zur Eingabe eigener Daten oder Informationen über Freunde sollten ignoriert werden. Bei Interesse können sich andere Kinder selbst bei Online-Spielen anmelden.
  • Informieren Sie sich in Spieler-Foren: Hier erfahren Sie zuerst, wenn Accounts gehackt wurden oder ähnliches.
     

Schutz vor kritischen Inhalten

  • Moderne Spiele-Konsolen verfügen über Einstellungen zur Altersfreigabe sowie auch Spielzeiten und den Zugang zu Netzwerken.
  • Um junge Nutzer vor problematischen Inhalten zu schützen, ist ein Blick in die Spielbewertungen wie www.spielbar.de zu empfehlen - gerade bei unbekannten Rollenspielen oder Social Games.
  • Beim Spielerwerb auf eine Alterskennzeichnung achten, die in Kooperation mit der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle erfolgt (USK).
  • Seien Sie sehr vorsichtig beim Download von Spielen! Verwenden Sie eine aktuelle Firewall und ein Virenschutzprogramm. Bei der Installation können andere Anwendungen beschädigt oder Daten zerstört werden. Laden Sie nur Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen wie seriösen Spieleanbietern und nicht von illegalen Tauschbörsen herunter.
     

Sucht- und Kostenvermeidung

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind feste Nutzungszeiten für Computer, Fernsehen und Konsolenspiele.
  • Die meisten Social Games können zunächst gratis gespielt werden, um die Spiellust zu wecken; es ist zu beachten, dass ungewollte, kostenbegründende Verträge bzw. Abofallen vermieden werden.
  • Sinnvoll sind ein Dialog mit dem Kind über finanzielle Auswirkungen der Spiele und klare Regeln für das Kaufen von virtuellen Gegenständen. Ohne die Einwilligung der Eltern können Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren keine kostenpflichtigen Verträge eingehen.
 
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Ansprechpartner

Anita Möllering
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Mitglieder

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weiterführende Links

Spielebewertungen bei Spielbar

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