Für Verbraucher
Für Unternehmen

Schutz vor Schadsoftware

Gefälschte E-Mails an Unternehmen enthalten Schadsoftware

Gelb
Montag, Juni 29, 2020 - 11:00
Nach Erkenntnissen des Sicherheitsunternehmens Proofpoint verbreiten Cyberkriminelle zurzeit vermehrt gefälschte E-Mails an Firmen. In diesen behaupten sie, das Unternehmen erfülle die “Bedingungen aufgrund von Covid-19" nicht. Betroffen ist vor allem die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, deren Unsicherheit gezielt ausgenutzt wird. Durch ein Klicken auf den Link in der E-Mail installiert sich Schadsoftware, die Dateien verschlüsselt und dann Lösegeld fordert. Außerdem werden angebliche Rechnungen des Providers 1&1 per E-Mail verbreitet.

Sicherheitsupdates für Adobe-Produkte schließen kritische Lücken

Gelb
Donnerstag, Juni 18, 2020 - 14:45
Adobe gab diese Woche bekannt, dass die Produkte After Effects, Audition, Illustrator, Premiere Pro und Premiere Rush von Angreifern attackiert werden könnten. Die Lücken stuft Adobe als kritisch ein. Betroffen sollen Windows-Nutzer sein. Laut Adobe könnten Angreifer bei einer erfolgreichen Attacke Schadcodes auf fremden Rechnern ausführen. Damit könnten sie an private Dateien oder Passwörter gelangen. Weitere Details nannte das Unternehmen nicht. Adobe hat darauf reagiert und stellt außerplanmäßig Sicherheitsupdates zur Verfügung.

Google Chrome: Neue Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen

Grün
Freitag, Mai 22, 2020 - 10:45
Googles Browser Chrome soll in den kommenden Wochen ein Update erhalten. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Mit einem neuen “Sicherheitscheck” soll zukünftig der Datenschutz und die Privatsphäre erhöht werden. Demnach sollen Nutzer bald prüfen können, ob Kriminelle die in Google Chrome gespeicherten Passwörter gehackt und veröffentlicht haben. Dies geschehe über einen Abgleich mit einer Datenbank, so Google. Außerdem will Chrome zukünftig automatisch Nutzer warnen, wenn “Safe Browsing” nicht aktiviert wurde.

Schadsoftware WannaCry: Millionen Geräte weiterhin anfällig

Gelb
Freitag, Mai 15, 2020 - 14:00
Vor genau drei Jahren, im Mai 2017 haben Kriminelle zahlreiche Rechner in 150 Ländern mit der Schadsoftware Wana Decrypt0r 2.0, besser bekannt als WannaCry, infiziert. Experten des IT-Sicherheitsunternehmens ESET weisen nun darauf hin, dass WannaCry weiterhin im Umlauf ist. Mehr als eine Millionen Windows-Systeme sollen weiterhin anfällig sein und zahlreiche Schäden verursachen. Bei WannaCry handelt es sich um Ransomware. Nach einem Befall werden Dateien oder Rechner verschlüsselt. Eine Entschlüsselung ist erst nach einer Zahlung eines Lösegelds in der Kryptowährung Bitcoin möglich.

Schwerwiegende Sicherheitslücken in Apple Mail

Rot
Freitag, April 24, 2020 - 11:00
Experten des IT-Sicherheitsunternehmens ZecOps haben zwei gravierende Sicherheitslücken im Betriebssystem iOS entdeckt, das in Apple iPhones und iPads zum Einsatz kommt. Die Schwachstelle ermöglicht es Kriminellen, im Hintergrund Schadsoftware auf den Geräten der Nutzer zu installieren und so auf private Daten zuzugreifen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft diese Schwachstelle als sehr kritisch ein. Die Angreifer nutzen die vorinstallierte Mail-App aus.

Erpresser-E-Mails im Umlauf

Rot
Mittwoch, April 22, 2020 - 13:45
Experten des IT-Sicherheitsunternehmens ESET und die Polizei waren zurzeit vor Erpressern, die die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ausnutzen. In E-Mails drohen sie damit, den Empfänger und dessen Familie im wahren Leben zu infizieren, wenn nicht innerhalb von 24 Stunden ein Lösegeld gezahlt wird. Außerdem sind E-Mails im Umlauf, die vorgeben, vom Bundesministerium für Gesundheit zu stammen. Diese enthalten Anhänge, wie z.B. vermeintlich neue Formulare für Arbeitnehmer (z.B. Krankschreibung.doc). Mit dem Anblicken dieser werden Dateien oder Rechner verschlüsselt.

Kinderspiele-Apps mit Schadsoftware im Google Play Store aufgetaucht

Grün
Mittwoch, April 1, 2020 - 13:15
Sicherheitsforscher von Check Point Research haben letzte Woche im Google Play Store 56 Android-Apps gefunden, in denen sich unbemerkt Malware eingenistet hat. Darunter 24 Spiele für Kinder, wie z.B. Puzzle oder Autorennen. Sie wurden unter Titeln veröffentlicht, wie z.B. "Let me go" oder “Race in Space.” Bisher wurden sie mehr als 1 Million Mal heruntergeladen. Die Malware ist unter dem Namen “Tekya” bekannt. Sie erzeugt durch eine Simulation von Nutzerbewegungen falsche Klicks auf Werbebanner.

Coronavirus-Karte verbreitet Schadsoftware

Gelb
Freitag, März 13, 2020 - 17:00
Zurzeit veröffentlichen Nachrichtenportale interaktive Karten, die die Verbreitung des Coronavirus grafisch aufbereiten. Sicherheitsexperten berichten nun von einer “Corona Map”, die per E-Mail verbreitet wird. Nach dem Anklicken von Dateien, wie “Corona-virus-Map.com.exe“ oder “CoronaMap.exe” späht diese persönlichen Daten, insbesondere Passwörter aus. Möglich ist auch eine Installation nach dem Öffnen der E-Mail ohne weiteres Zutun des Nutzers.
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